Der Mensch im Fokus politischer Entscheidungen

Wie lassen sich die Energiewende und bezahlbares Wohnen unter einen Hut bringen? Wie soll es mit der gescheiterten Mietpreisbremse weitergehen? Haus & Grund diskutiert Energiewende und Mietrecht derzeit auf seinem Zentralverbandstag in Berlin. Angesichts des aufkommenden Bundestagswahlkampfes senden die Haus- und Grundeigentümer klare Botschaften an die Politik.

Wie lassen sich die Energiewende und bezahlbares Wohnen unter einen Hut bringen? Wie soll es mit der gescheiterten Mietpreisbremse weitergehen? Haus & Grund diskutiert Energiewende und Mietrecht derzeit auf seinem Zentralverbandstag in Berlin. Angesichts des aufkommenden Bundestagswahlkampfes senden die Haus- und Grundeigentümer klare Botschaften an die Politik.

Berlin. „Die Energiewende im Gebäudesektor kann nur gelingen, wenn die Eigentümer finanziell nicht überfordert werden und sie selbst bestimmen können, wie sie ihre Häuser energetisch modernisieren.“ Dieses Fazit zog Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke zum Abschluss der Podiumsdiskussion „Störfaktor Mensch – Wohnen im Zeitalter des Klimawandels“.

Die Diskussionsrunde unter anderem mit Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, und Thomas Bareiß, Energieexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, war einer der zentralen Programmpunkte beim 131. Verbandstag von Haus & Grund Deutschland in Berlin.

Mietpreisbremse ist nicht reformierbar

Im anschließenden Forum Recht diskutierte Warnecke unter anderem mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesjustizminister, Ulrich Kelber, und dem Mietrechtsexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak, über die Zukunft der Mietpreisbremse. „Wirtschaftsexperten und Verbände haben im Vorfeld gewarnt. Jetzt belegen zahlreiche Studien, dass die Mietpreisbremse nicht wirkt. Und dennoch soll immer weiter daran herumgedoktert werden. Damit muss Schluss sein – die Mietpreisbremse in der neuen Wahlperiode schleunigst abgeschafft werden“, forderte Warnecke.

Mit Energiewende im Gebäudesektor und aktuellen Entwicklungen im Mietrecht hatte der Eigentümerverband bei seiner wichtigsten Veranstaltung des Jahres gezielt Themen auf die Tagesordnung gesetzt, die im Bundestagswahlkampf kontrovers diskutiert werden. „Unser Verband versteht sich als kompetenter, fairer und streitbarer Gesprächspartner der Politik. Dieser Verbandstag ist ein Beitrag dazu, Themen, die uns alle angehen, gemeinsam zu gestalten“, so Warnecke.

Haus & Grund Rheinland mit starker Mannschaft vertreten

Als zweitgrößter Landesverband in Deutschland ist Haus & Grund Rheinland mit einer starken Mannschaft zum Zentralverbandstag nach Berlin gereist. Insgesamt 21 Delegierte vertreten den Rheinischen Verband während der zweitägigen Veranstaltung in der Bundeshauptstadt.


Von links: Johannes Gastreich, Günter Maetschke, Erik Uwe Amaya, Tobias Hundeshagen, Sylvia Schönenbröcher, Michael Heß, Thomas Tewes, Peter Müller, Silke Kessel, Michael Buser, Frank Heeg, Max Schunke, Hubertus Freiherr von Buddenbrock, Gerd Blankenburg, F. Leo Derichs, Hermann-Josef Richter, Sabine Haberland-Hoffmann, Heiner Kaumanns, Dr. Johann Werner Fliescher, Volker Winands, Luzie Pingen

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